Identität

Die Idee, den künstlerischen Weg zu gehen, enwickelte sich in der Pubertät aus einer Rebellion gegen eine rigide, gegenüber den gängigen Konventionen wenig kritische Gesellschaft. Der Impuls eine Theaterlaufbahn einzuschlagen kam dabei von Clown Dimitri. Ein Vorstellung hatte mich derart gerührt, dass ich von nun an auch Menschen bewegen wollte.

So wurde der Kern meiner theatralischen Arbeit die Bewegung. Was lebt, bewegt und drückt sich durch Bewegung aus. Das ist spannend und lehrreich. Bewegung, das sind auch Worte und Töne, Stimmungen, Emotionen und sogar Gedanken.

Eine eigene theatralische Ausdrucksform zu finden und diese ständig zu vertiefen ist eine Lebensaufgabe. Maskentheater, das Groteske und Absurde interessiert mich besonders, weil durch die Verzerrung der Realität alles möglich scheint.

Theater soll niemanden ausgrenzen. Sinnlich und geistreich soll es sein. Es soll den Zuschauer emotional bewegen und gleichzeitig seinen kritischen Geist wecken. Das Unsagbare aussprechen und das Unsichbare zeigen, das wäre phantastisch!

Ich glaube nicht an etwas, sondern an vieles. Deswegen mag ich auch die Unordnung, manchmal sogar das Chaos. Es fasziniert mich, daraus etwas Poetisches zu schaffen!