Le Nez – 2011

Der Barbier Iwan Jakowlewitsch findet beim Frühstück in seinem Brot eine Nase, die dem Kollegienassessor Kowalew gehört, den er immer mittwochs und sonntags rasiert. Voller Angst verpackt er die Nase und wirft sie von einer Brücke in die Newa. Entsprechend stellt jener Kowalew beim Erwachen fest, dass ihm seine Nase fehlt. Als er sich deswegen auf den Weg macht, um dies beim Polizeipräfekten zu melden, trifft er unterwegs in der Uniform eines Staatsrates seine eigene Nase! Er verfolgt sie fassungslos, spricht sie an, wird aber von ihr abgewiesen. Den Polizeipräfekten trifft er nicht an, eine Zeitung lehnt eine Suchannzeige beteffend die Nase ab. Kowalew kehrt ratlos nach Hause zurück, als ihm gemeldet wird, dass die Nase in dem Augenblick, da sie den Postwagen nach Riga besteigen wollte, festgenommen worden sei, weil sie einen gefälschten Pass besitze. Der Polizist, der die Nase festgenommen hat, wickelt sie in ein Stück Papier und bringt sie Kowalew. Die Freude währt aber nur kurz, denn die Nase will an ihrer alten Stelle nicht haften, alle Versuche schlagen fehl, auch der Arzt kann nicht helfen. Inzwischen hat sich das Gerücht über eine Nase, die täglich auf dem Newski-Prospekt spazieren gehe, verbreitet. Aber eines Tages erwacht Kowalew wieder mit seiner Nase im Gesicht, als ob nichts gewesen wäre.

Avec : Jean-Marc Librale, Glenn Cloarec, Oriane Varak et Tristan Lechantre
Scénographie : Jochen Diederichs
Costumes et masques : Natacha Belova assisté par Noémie Vincart
Création vidéo/musique : Guillaume le Boisselier
Soutien dramaturgique : Andreas Monnet/Jochen Diederichs
Assistanat : Chantal Ananda

Video: